Liebes Tagebuch,
nachdem wir im ersten Teil unserer Reise bereits den Blumenladen unsicher gemacht und unser neues Quartier bezogen hatten, ging das Abenteuer erst richtig los. Holland hat fĂŒr eine SchnĂŒffelnase wie mich wirklich an jeder Ecke etwas zu bieten!
đ„ Kunst am Wegesrand: Die geheimnisvollen Riesen-Eier
Nachdem wir uns in der Unterkunft gemĂŒtlich eingerichtet und unseren Schlachtplan fĂŒr die Woche geschmiedet hatten, machten wir uns auf den Weg in die nĂ€chste Stadt. Dort trauten wir unseren Augen kaum: Ăberall in den Gassen standen riesige, bunt bemalte Eier auf schwarzen Podesten. Als neugieriger Beagle musste ich natĂŒrlich sofort prĂŒfen, ob es sich dabei um ĂŒberdimensionale Futterstationen handelt, aber die Zweibeiner nannten es âKunstâ. Ich fand die Sockel zum SchnĂŒffeln ehrlich gesagt viel spannender als die bunten Schalen!
đ Ein Fest fĂŒr die Sinne: Schlemmen auf dem hollĂ€ndischen Markt
Was wĂ€re ein Holland-Urlaub ohne einen Besuch auf dem Markt? FĂŒr mich war das der absolute Höhepunkt. Die Auslagen bogen sich unter frischem Lachs und riesigen Scampi, die einen unwiderstehlichen Duft verbreiteten.
An den FeinkoststÀnden gab es noch mehr zu entdecken:
- MeeresfrĂŒchte: Von Garnelen bis hin zu mariniertem Fisch war alles dabei.
- HollÀndische SpezialitÀten: Besonders die Datteln im Speckmantel hatten es meiner Nase angetan.
- Feinkost-Variationen: Ăberall lockten Schalen mit Oliven, gefĂŒllten WeinblĂ€ttern und verschiedenen Dips.
Obwohl ich alles janz genau im Blick hatte, blieb fĂŒr mich meistens nur die gute Seeluft zum Schnuppern ĂŒbrig â aber man darf ja wohl noch trĂ€umen!
đïž Zeitreise im Freilichtmuseum
Ein weiterer Ausflug fĂŒhrte uns in ein Freilichtmuseum. Dort gab es Technik von frĂŒher zu bestaunen, wie zum Beispiel eine hölzerne Wasserleitung, bei der das Wasser von einem Fass ins nĂ€chste plĂ€tscherte. Das war eine willkommene Erfrischung!
Besonders faszinierend fand ich den Bereich unter den alten Holzkonstruktionen. Dort lagerte dunkler, wĂŒrzig riechender Torf. Ich habe die Gelegenheit genutzt, um den Boden einmal ordentlich zu scannen â so riecht Geschichte also!
đ§ïž GemĂŒtlichkeit geht vor: Wenn es aus KĂŒbeln gieĂt
NatĂŒrlich zeigt sich Holland nicht immer von seiner sonnigen Seite. An einem Tag hat es ununterbrochen geregnet. Aber wisst ihr was? Das war gar nicht schlimm! Ich habe mich einfach in mein neues, kuscheliges Bettchen geflĂ€zt und den Tag verschlafen. WĂ€hrend ich ausgiebig meine Pfoten pflegte, haben sich die Zweibeiner unterhalten und die Ruhe genossen. SpĂ€ter sind sie noch in ein SpaĂbad mit vielen Rutschen gefahren, wĂ€hrend ich ganz entspannt mit dem Herrchen gewartet und gespielt habe.
đ Abschied nehmen: Eine Woche voller Erlebnisse
Wie das immer so ist: Wenn es am schönsten ist, muss man wieder die Koffer packen. Nach einer Woche voller neuer EindrĂŒcke, interessanter GerĂŒche und toller AusflĂŒge hieĂ es Abschied nehmen von Holland. Wir haben alle unsere sieben Sachen â und natĂŒrlich meine neuen SchĂ€tze â im Auto verstaut und die Heimreise angetreten.
Holland, du warst klasse! Wir kommen bestimmt wieder.
Bis bald, Eure Frieda
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