Liebes Tagebuch,

hömma, dat is ja ’ne Wucht! Gestern noch de Pfoten hochgelegt und heute is schon Dienstag. Aber mal ehrlich: Dienstag is doch auch nur der kleine, hässliche Bruder vom Montag, oder? Der Akku is zwar nich mehr ganz auf Null, abba so richtig Saft is auch noch nich auffe Kette.

Da hab ich mir gedacht, ich mach dat heute mal ganz sutsche. Und weil ich mich sowieso schon im Körbchen rekelte, hab ich gleich noch ein bisschen drüber nachgedacht, warum wir Hunde überhaupt solche Schontage brauchen – und wat ihr Zweibeiner davon lernen könnt. Hier is mein Plan, wie man den Dienstag im Ruhrpott-Style schaukelt:


🐾 Dienstags-Dusel auffen Pütt: Friedas Taktik für den Schontag!

Glück auf, ihr Lieben!

Wer glaubt, dat ich heute schon wieder Bäume ausreiße, der hat sich geschnitten! Ich hab heute Morgen erst mal de Nase aussem Körbchen gestreckt und vorsichtig die Lage gepeilt. „Frieda“, hab ich mir gedacht, „überstürz bloß nix, sonst kriegste noch Muskelkater inne Lefzen!“ 🐶✨

Halbgas is auch Gas

Mein Motto für heute: Schrittgeschwindigkeit. Ich bin zwar wach, abba meine Motivation spielt noch Verstecken mit de Flitzi. Ich latsch heute nur dat Nötigste – vom Napf zur Matte und vielleicht ma‘ kurz gucken, ob de Briefträger schon wieder so ’n Lärm macht. Dat reicht dann abba auch an Action für so ’nen Dienstagvormittag. 🚶‍♀️💨

Vorbereitung is allet

Man muss sich ja auch schon mal seelisch und moralisch auf den Bergfest-Mittwoch vorbereiten. Da kannste nich direkt am Dienstag dein ganzes Pulver verschießen. Ich such mir jetz erst mal ein schönes Plätzken, wo de Sonne vielleicht doch mal durch de Wolken lunzt, und mach ne gepflegte Pause. 😴☁️

🛌 Warum Hunde überhaupt Ruhetage brauchen

Vielleicht denkt ihr, ich stell mich nur an – abba dat Bedürfnis nach ausgiebiger Ruhe hat bei uns Hunden echt einen ernsthaften Hintergrund. Erwachsene Hunde schlafen im Durchschnitt zwischen 12 und 14 Stunden am Tag, manche Rassen sogar noch mehr. Beagle wie ich gehören zwar zu den aktiveren Jagdhunderassen, aber auch wir brauchen zwischen den Schnüffel-Einsätzen genug Erholung, um Energie zu tanken.

Ein paar Gründe, warum so ein Schontag völlig normal und sogar wichtig ist:

  • Reizverarbeitung: Im Schlaf verarbeiten Hunde die Eindrücke des Tages – Gerüche, Geräusche, neue Situationen. Zu wenig Ruhe kann auf Dauer zu Unruhe oder Reizbarkeit führen.
  • Muskel- und Gelenkregeneration: Nach aufregenden Tagen mit viel Bewegung (bei mir zum Beispiel nach ausgiebigem Buddeln oder Rennen über den Hof) braucht der Körper Zeit, um sich zu erholen.
  • Wetter- und Jahreszeitenabhängigkeit: Graue, kühle Tage wie ein trüber Dienstag machen tatsächlich auch Hunde etwas träger – das ist keine Einbildung, sondern eine ganz normale Reaktion auf weniger Tageslicht.
  • Individuelles Energielevel: Genau wie bei Menschen gibt es auch bei Hunden Tage, an denen einfach weniger geht – ganz ohne, dass etwas Ernsthaftes dahintersteckt.

🐕 Frieda-Tipp: Woran ihr erkennt, ob euer Hund einfach nur einen ruhigen Tag hat

Damit ihr nicht gleich in Sorge geratet, wenn euer Vierbeiner mal einen Gang runterschaltet, hier ein paar Anhaltspunkte:

  1. Frisst und trinkt normal – solange Appetit und Durstverhalten unverändert sind, ist ein fauler Tag meist harmlos.
  2. Lässt sich trotzdem motivieren – ein spannendes Geräusch oder Leckerli weckt kurz Interesse, auch wenn die große Begeisterung fehlt.
  3. Kein Hecheln, Humpeln oder Rückzug in ungewöhnlicher Form – das wären Signale, bei denen ein Tierarztbesuch sinnvoll sein kann.
  4. Ruhetage wechseln sich mit aktiven Tagen ab – Dauerhafte Antriebslosigkeit über mehrere Tage sollte man dagegen im Blick behalten.

Und jetz ma‘ Butter bei de Fische:

Wie sieht’et bei euch aus? Seid ihr am Dienstag schon wieder voll im Saft oder seid ihr auch eher Team „Ich-schleich-mich-durch-de-Woche“? ☕️🐕

Schreibt’et mir mal unten in „Dat neuste Gequassel“! Ich guck mir dat dann an, wenn ich wieder richtig munter bin.

Kurz und knapp: Die wichtigsten Fragen zu Ruhetagen beim Hund

Wie viel Schlaf braucht ein Hund normalerweise? Erwachsene Hunde schlafen im Schnitt 12 bis 14 Stunden täglich, Welpen und Senioren oft noch mehr.

Ist es normal, wenn mein Hund an manchen Tagen einfach träge ist? Ja, solange Fressverhalten, Trinkverhalten und allgemeines Interesse normal bleiben, ist ein gelegentlicher ruhiger Tag völlig unbedenklich.

Wann sollte ich bei Antriebslosigkeit zum Tierarzt? Wenn die Müdigkeit über mehrere Tage anhält oder zusätzliche Symptome wie Appetitlosigkeit, Humpeln oder starkes Hecheln dazukommen.

Zack, Schicht im Schacht!

Eure Frieda 🐾💤

Wie’s bei mir an aktiveren Tagen zugeht, seht ihr zum Beispiel in Sondengänger auffen Hof!


1 Kommentar

Sonne, Schlurfen, Sonne: Friedas Masterplan für de Tiefenentspannung - Friedas Tagebuch · 27. August 2026 um 19:57

[…] Wie man auch an trüberen Tagen entspannt bleibt, erzähl ich euch in Dienstag auffen Hof! […]

Dat neuste Gequassel

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