Hallo und herzlich willkommen!
Mein Name ist Sabine Pollmeier, und ich lebe mit meiner Familie und unseren Tieren auf Gut Schmitz-Steinbeck in Velbert. Hier auf diesem Blog schreibt zwar offiziell unsere Beagle-Hündin Frieda in ihrem ganz eigenen Ruhrpott-Stil – hinter der Seite, der Idee und der täglichen Arbeit mit den Tieren stehe aber ich, mit echtem Namen und echter Verantwortung.
Diese Seite soll erklären, wer wir sind, was wir hier auf dem Hof machen und warum es Friedas Tagebuch überhaupt gibt.
Was ist Gut Schmitz-Steinbeck?
Gut Schmitz-Steinbeck ist unser Hof in Velbert im Bergischen Land. Hier leben neben Frieda auch 3 Schafe (Hennes, Lenus und Lena), unsere Ponys bzw. Pferde Pia und Keks, unsere Hühner sowie unsere Hofkatze Suse.
Der Hof ist bei uns nicht nur Wohnort, sondern auch Arbeitsplatz und Lernort – für unsere Familie genauso wie für die Kinder und Gruppen, die uns im Rahmen unseres pädagogischen Angebots besuchen.
Unser Herzensprojekt: Tiergestützte Pädagogik
Ein zentraler Teil unserer Arbeit auf Gut Schmitz-Steinbeck ist die tiergestützte Pädagogik. Dabei setzen wir unsere Tiere gezielt und geplant ein, um Kinder und Jugendliche in ihrer sozialen, emotionalen und kognitiven Entwicklung zu unterstützen – sei es beim Aufbau von Vertrauen, beim Erleben von Selbstwirksamkeit oder beim Übernehmen von Verantwortung im Umgang mit einem Lebewesen.
Mehr Informationen und Kontaktmöglichkeiten zu unserem pädagogischen Angebot findet ihr auf unserer eigenen Seite: tierpaedagogik-velbert.de
Auf diesem Blog begleiten wir das Thema zusätzlich mit einer eigenen Videoreihe: „Dat erklärt euch Frieda!“ – dort erklären wir leicht verständlich, was tiergestützte Pädagogik eigentlich ist, wie sie funktioniert und worauf es dabei ankommt. Fachlich stützen wir uns dabei unter anderem auf die Arbeiten des Kinderpsychotherapeuten Boris Levinson, einem der Pioniere der tiergestützten Arbeit, sowie auf die Qualitätsstandards der Fachgesellschaften ESAAT und ISAAT.
Mein Weg zur tiergestützten Pädagogik
Nach der Schule habe ich zunächst eine Ausbildung zur Landwirtin begonnen. Dabei habe ich schnell gemerkt: Mir fehlte der Bezug zu den Menschen, und die Tiere wurden dort nicht so behandelt, wie ich es für richtig hielt. Also habe ich mich entschieden, den pädagogischen Weg einzuschlagen.
Um herauszufinden, ob das wirklich zu mir passt, habe ich ein einjähriges Praktikum auf dem städtischen Abenteuerspielplatz in Ratingen-West gemacht, gefolgt von einem mehrmonatigen Praktikum im Kinderheim „Kinderhaus Norgaardholz“ in Flensburg. Die Arbeit dort hat mir so gut gefallen, dass ich anschließend die Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin begonnen habe – und parallel dort weitergearbeitet habe.
Danach habe ich nahtlos ein Studium der Sozialarbeit angeschlossen und dieses 2003 als Diplom-Sozialarbeiterin abgeschlossen. Mein Anerkennungsjahr habe ich im Sozialamt und im Allgemeinen Sozialdienst der Stadt Essen absolviert. Es folgten mehrere Jahre in einer städtischen Kindertagesstätte bzw. einem Hort, bevor ich als Arbeitsvermittlerin für Jugendliche und junge Erwachsene zum Jobcenter gewechselt bin.
Neben meiner pädagogischen Laufbahn war mir der Bezug zu Tieren immer wichtig, und ich habe mich in diesem Bereich kontinuierlich weitergebildet:
- VFD Sachkundenachweis Pferdehalter
- Basispass Pferdekunde (FN)
- Deutscher Reitpass (FN)
- Deutsches Longierabzeichen IV (FN)
- Level I (online) – Pat Parelli
Anfang 2012 habe ich die berufsbegleitende Weiterbildung „Tiergestützte Therapie, Tiergestützte Pädagogik und Tiergestützte Fördermaßnahmen“ am Institut für soziales Lernen mit Tieren erfolgreich abgeschlossen. Diese Ausbildung ist durch die International Society for Animal Assisted Therapy (ISAAT) anerkannt.
Für die Arbeit mit meinen Tieren liegt mir außerdem die Erlaubnis gemäß § 11 Tierschutzgesetz (TierSchG) des Veterinäramtes des Kreises Mettmann vor.
Warum ein Blog aus der Perspektive eines Hundes?
Die Idee zu Friedas Tagebuch kam aus einer einfachen Beobachtung: Kinder und Erwachsene öffnen sich im Umgang mit Tieren oft leichter als in rein sachlichen Gesprächen. Genau dieses Prinzip greifen wir hier auch inhaltlich auf – Frieda erzählt in ihrer humorvollen Ruhrpott-Art vom Alltag auf dem Hof, und wir nutzen das, um nebenbei auch handfestes Wissen zu vermitteln: über artgerechte Tierhaltung, das Verhalten unserer Tiere, gesunde Beschäftigung für Hunde und eben auch über unsere tiergestützte Arbeit.
Der Ton ist bewusst leicht und unterhaltsam. Die Fakten dahinter recherchieren und prüfen wir trotzdem sorgfältig, bevor sie im Blog landen.
Kontakt
Fragen zum Blog, zu unserem Hof oder zu unserem pädagogischen Angebot? Ihr erreicht uns am schnellsten über die Kontaktangaben in unserem Impressum oder direkt über unsere Kanäle:
Wir freuen uns, wenn ihr bei Frieda und uns auf dem Hof vorbeischaut – ob virtuell hier im Blog oder ganz real bei einem Besuch auf Gut Schmitz-Steinbeck.
Herzliche Grüße, Sabine Pollmeier (und natürlich Frieda 🐾)